Das Shrug-Experiment oder: Danke, Mama!

Lady Skater mit zweifarbigem Experimental-Shrug

Heute bin ich am Me-Made-Mittwoch außerdem Mama-made unterwegs. Über das universelle Lady-Skater-Kleid habe ich ein sehr experimentelles Strickstück geworfen, das meine Mutter kürzlich für mich gestrickt hat.

I Von hinten hat das Stricksstück einen gestreiften Zipfelkragen

Das Strickstück ist ein „Shrug & More“ von Martina Behm, der sich nicht nur als Jäckchen trägt. Ich kann ihn auch auf verschiedene Weise um meinen Hals schlingen, Arme oder Kopf durch Löcher stecken – kurz: das Ding lädt ein zum amüsanten Selbstverknoten. Gemütlich ist es auf jeden Fall. Ich mag die Kombination aus interessanter Form und gekonnter Farbaufteilung und den kleinen Dreieckskragen hinten. Und es macht schön warm am Hals – genau richtig bei diesem Übergangswetter.

Ich finde es toll, was meine Mutter, die zwar schon seit Jahrzehnten eine passionierte Strickerin, aber noch nicht besonders lange auch routinierte Internet-Nutzerin ist, im WWW an Neuem auftut. Wolle kaufen, Ideen finden, Anleitungen herunterladen, Blogs durchstöbern… und die Nutznießerin bin meist ich. „Schau mal, was x oder y für eine schöne Jacke gepostet hat“, sagt sie dann. „Soll ich nicht vielleicht…?“ Immer gerne, Mama. Und vielen, vielen Dank.

Auf diese Weise besitze ich inzwischen eine ansehnliche Kollektion von Lace-Schals und -Tüchern, Strickjacken, Pullis und Shrugs. Die nächste Eiszeit kann kommen und ich erwarte sie in kunstvollem Mama-Strick.

Das Kleid, das ich heute trage, ist ein unspektakulärer Lady-Skater aus Romanit vom Roten Faden.  Das Dunkelblau mit leichtem Lila-Stich heißt dort „Blaubeere“. Ich habe den Schnitt schon aus einigen Stoffen genäht (hier mehr dazu) und finde diesen bisher am besten geeignet. Genau die richtige Mischung aus Standfestigkeit und Dehnbarkeit. Das macht das Kleid bequem und gibt einen schönen Fall.

Das ist ein gemütliches Outfit für Übergangstage
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