Lieblingsteil Tweed-Culotte

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Culotte mit Strickjacke – alltagspraktisch und gemütlich.

Mit schwarz-weißer Tweed-Culotte bin ich beim heutigen MeMadeMittwoch unterwegs. Das Stück ist ziemlich neu in meinem Kleiderschrank: eines von zwei Teilen meines „Weihnachtskleides“, das eigentlich ein Weihnachts-Culotte-Kostüm hätte werden sollen. (Dass die geplante passende Jacke nicht entstanden ist, hat mit meinen neuen Aktivitäten in der Flüchtlingshilfe zu tun – eine andere Geschichte…).

Die Culotte ist auf jeden Fall ein sehr alltagstaugliches Kleidungsstück. Der schwarz-weiße Woll-Tweed (vom Maybachufer Berlin, in den Osterferien mit viel Weitblick erstanden) passt zu vielem und lässt sich mit einer bunten Strickjacke oder einem farbenfrohen Tuch einfach stylen. Ich trage sie am liebsten unspektakulär und bequem mit flachen Stiefeln. So viel Bequemlichkeit im Kombinieren machat die Culotte auf jeden Fall zum Winter-Lieblingsteil.

Der Schnitt ist eine bundfaltenfreie Variation auf Burda – hier und hier steht mehr darüber.

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Hosenrock mit Tendenz zur Hose – und genauso bequem

Die Culotte wärmt bei grauem Winterwetter wie eine Hose und ist dabei schicker als die übliche Jeden-Tag-Jeans. „Brot und Butter-Kleidungsstück“ nennt man solche Teile, habe ich gerade bei Siebenhundertsachen gelernt. Es ist eine gute Idee von ihr, den Blick auf diese dankbaren Alltagsbegleiter und Universal-Kleidungsstücke zu lenken. Gerne hätte ich mich am Brot und Butter-Projekt beteiligt – aber leider ist mir jetzt schon klar, dass ich damit zeitlich überfordert bin. Aber zuschauen und mitdenken ist ja auch schön.

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Silberne Formen am Lederband – eine gern getragene und selbstgeschmiedete Winterkette

Selbstgemacht ist heute neben der Culotte übrigens auch die Halskette: drei silberne Muschel-Kiesel-ähnliche Objekte, eines glänzend, eines matt und eines strukturiert. Die habe ich mal bei einem VHS-Goldschmiede-Wochenende gemacht und trage sie vor allem im Winter gerne.

Alltägliche und besondere Lieblingsstücke zeigen heute beim MeMadeMittwoch wie immer viele nähende Frauen – jedesmal wieder eine Freude und Inspiration, sich durchzuklicken und zu lesen!

 

Retro-Culotte ganz alltagstauglich

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Die Culotte ist ein Schein-Kellerfaltenrock. Und sehr bequem

Mit Culotte bin ich heute am MeMadeMittwoch unterwegs – einem schwarzen Modell aus den 40er Jahren, dessen Schnitt Parva Sed Apta schon vor längerem veröffentlicht hat. Die Culotte sieht aus wie ein Rock mit Kellerfalte – ganz anders als die derzeit modernen Hosenröcke, die eher an eine 7/8tel-Marlenehose erinnern. Meine Culotte ist aus relativ feinem schwarzem Wollstoff und trägt sich sehr gemütlich – wärmer als ein Rock und toleranter gegenüber Verrenkungen aller Art. Bei der obligatorischen MeMadeMittwoch-Fotosession mit meiner Tochter macht mir dieses Kleidungsstück immer Lust auf merkwürdige Posen…

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Bewegungsfreundlich ist der Hosenrock. 1942 war er als Radfahrkleidung gedacht

Genäht habe ich die Culotte vor gut einem Jahr und hier schon einmal genauer beschrieben.

imageSehr gerne kombiniere ich den Hosenrock mit Shirt und Strickjacke – geht immer und sieht immer wieder anders aus. Meine türkische Kollegin hat mir heute morgen leicht irritiert erkärt, dass Culotte auf Türkisch „Unterhose“ bedeutet. Auf Französisch ist das auch so. Die französischen Näherinnen sprechen deswegen von „jupe culotte“, wenn sie Oberbekleidung nähen.

WKSA – Zwischenstand beim Culotte-Kostüm

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Die Culotte von allen Seiten. Mit hohen Schuhen und ein bisschen Bling-Bling kann man sie sicher weihnachtlich aufbretzeln
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Von innen ist die Culotte weihnachtsrot
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Mit Stiefeln wird die Culotte zum Jeden-Tag-Teil. Wärmer als ein Rock und besonderer als eine Jeans.

Große Fortschritte habe ich in den letzten zwei Wochen gemacht. Die Culotte ist fertig. Sitzt. Passt. Gefällt. Schön verarbeitet ist sie mit einem Bundbeleg in dunkelrotem Damast (gefärbte Uraltbettwäsche, jetzt heiß geliebt für Nähdetails), den ich für einen dramatischen Weihnachts-Effekt unten mit schwarzem Schrägband versäubert habe. Bei der Hosenlänge habe ich sehr geschwankt zwischen gerade kniebedeckend und 7/8-Länge. Am Ende, nach vielen Anproben und Fotos mit verschiedenem Schuhwerk, habe ich mich für die längere Version entschieden. Die wirkt, so finde ich, moderner und weniger altbacken.

Für die Cordova-Jacke habe ich erst mal viel gegrübelt. Denn im Netz sieht man relativ viele schlecht sitzende Cordova-Exemplare. Zum Glück gibt Sewaholic nicht nur eine Maßtabelle mit Körpermaßen an, sondern auch eine mit den Maßen des fertigen Kleidungsstücks.

Ich habe also meine gut sitzende Bouclé-Jacke vermessen – die entspricht exakt einer Größe 6. Nach meinen Körpermaßen hätte ich mindestens Größe 8 nähen müssen. Ich habe mich aber nach den Jackenmaßen für ein Probemodell in Gr. 6 entschieden (Supergefühl: so kleine Größen nähe ich sonst nur für die Tochter…). Und: Die Jacke passt. Sitzt. Wunderbar. Nur die Schultern muss ich ein bisschen schmaler machen. Mal sehen ob ich Lust habe, die Ärmel nochmal rauszutrennen… Auch an den Ärmeln zweifele ich noch ein bisschen. Sie sind durch die eingelegten Falten extrem puffig. Ich sehe zwar den Sinn (Sanduhr-Breite obenrum herstellen) – aber gewöhnungsbedürftig ist die Form dennoch.

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Probemodell der Cordova-Jacke. Der Reißverschluss fehlt noch, Säume und Futter auch. Der Zipfel an der hinteren Mitte ist normal und verschwindet, wenn die Belege angenäht werden

Weil es ein Probemodell ist, habe ich die Variante mit dem doppelten Schößchen genäht, obwohl ich die im Prinzip immer etwas merkwürdig fand. So ein Gewurschtel auf der Hüfte kann doch nix sein, oder? Aber ein Probemodell gibt eben die Freiheit zum Ausprobieren.

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Probejacke mit Fragezeichen: Doppelschößchen? Puffärmel?

Und ich finde das Ergebnis unerwartet gut. So dass ich jetzt ernsthaft überlege, ob ich die Kostümjacke zur Culotte nicht auch mit Doppelschößchen nähen soll. Was meint ihr? Ist das Doppelschößchen schmeichelhaft und cool oder eher schaurig und absonderlich?

Das Cordova-Probemodell besteht aus einem karierten Wollstoff aus meinem Lager: blau, pink, schwarz, ein bisschen grau, mit Metallfäden in Kupfer und Pink. Passt zu Jeans, zu schwarz, zu Dunkelblau – was will man mehr. Der Stoff ist struktuiert und etwas kratzig, aber für eine Jacke stört das nicht. Ich bin so zufrieden mit der Form, dass ich die Jacke vom Probe- zum Erstmodell befördert habe und sie ordentlich und tragbar zuende bringen will. Also warte ich auf den bestellten Reißverschluss (schwarz mit kupferfarbener Spirale) und habe am Ende des WKSA hoffentlich eine Culotte und zwei Jacken fertig.

Auch die anderen WKSA-Näherinnen waren fleißig in den letzten Wochen. Wie weit sie mit ihren Kleidern sind, könnt ihr auf dem MeMadeMittwoch-Blog verfolgen.

 

Bequem mit Culotte

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Blaue Culotte und weißes Shirt – da kann nichts schief gehen. Und die Kombination trägt sich bequem und luftig

Heute ist Wandertag – da muss man lange im Bus sitzen, durch die Stadt laufen, auf der Wiese sitzen, hinter Schülern herrennen. Also: Ich brauche ein bequemes, bewegungs- und hitzeverträgliches Kleidungsstück. Ich brauche meine Culotte (kürzlich schon einmal vorgeführt, Schnitt  Nr 126 aus Burdastyle 3/2015 aber ohne Bundfalten).

Der Hosenrock, der mehr eine überweite Hose ist, trägt sich sehr angenehm und macht alles mit. Jedesmal wenn ich in der Culotte unterwegs bin, will ich sofort anfangen, die schon länger angedachte Variante in dunkelblau zu nähen. Einziges Problem: ich schwanke noch zwischen der Wiederholung des Burda-Schnittes (vielleicht ein bisschen kürzer) und dem Retro-Schnitt von parvasedapta  von 1942.

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Retro-Culotte aus schwarzem Wollstoff – sehr bequem, aber viel zu warm im Sommer

Der sieht aus wie ein Rock mit Kellerfalte und ist ebenfalls sehr bewegungsfreundlich und bequem. Das Modell habe ich vergangenen Winter aus einem Wollmischstoff genäht und trage es sehr gerne.

Das strahlende Königsblau der heutigen Culotte kombiniere ich am liebsten mit einem Ringelshirt (wahlweise rot oder gelb geringelt) – oder mit einem ganz schlichten weißen Shirt.

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Kaufshirt mit selbstgebautem Spitzeneinsatz, der mal ein Deckchen war

Dieses ist gekauft und im letzten Sommer aufgemotzt. Auf dem Rücken habe ich ein Flohmarkt-Häkeldeckchen aufgenäht (von Hand) und dann vorsichtig den Stoff unter dem Deckchen weggeschnitten. Ergebnis: Ein feiner Spitzeneinsatz, der das Shirt zu etwas Besonderem macht.

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Diese Culotte ist eigentlich eine weite Hose

Ganz viel besondere, selbstgenähte Kleidung findet ihr heute wie jede Woche beim MeMadeMittwoch.

 

Manchmal mit Plan: die Bilanz des Spring Style Along

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Neu genäht für den Style Along: die Culotte. Ich finde immer mehr Tragevarianten – am liebsten eher sportlich

Eine Bestandsaufnahme machen, Kleiderschranklücken entdecken und auffüllen, Outfits und Kombinationen aus Neuem und Altem entwickeln – und all das möglichst in einem bestimmten Stil. Das war der – ehrgeizige – Plan für den Spring Style Along, den Alexandra (MamaMachtSachen) und Antonia (MarjaKatz) dankenswerterweise organisiert haben. Heute ist Zeit Bilanz zu ziehen.

Zuerst ein kurzer Rückblick auf die Theorie meines Plans:
Stilprinzip: kombinationsfreudig, entspannt und ein bisschen besonders
Farben: Marine als Basisfarbe, alle Blautöne, Türkis und vielleicht ein bisschen Rot-Pink dazu.

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Die Culotte ist Schnitt 126 aus Burda Style 3/2015 (aber ohne Bundfalten), der Rock Anemone stammt von Deer and Doe. Die Marlene ist ein Burda-Modell (8087)

Basics sind neben Jeans in meinem Kleiderschrank der (jeansblaue) Rock Anemone und, weil für den SpringStyleAlong endlich gekürzt, meine marinefarbene Marlenehose. Nicht ganz so basic aber super bequem und schick ist die frischgenähte royalblaue Culotte. Weil die Farbe schwierig zu kombinieren ist, habe ich ihr (und mir) zwei Ringelshirts gekauft, die Madame la Culotte wunderbar ergänzen. Nach den ersten Tragetests habe ich begeistert beschlossen, dasselbe Modell nochmal in dunkelblau zu nähen.

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Ein schlichter Rock in A-Form ( Simplicity 2/2013, Modell 29). Einmal fertig aus Waxprint, einmal in Arbeit aus Löcherstoff, gefüttert mit Baumwollbatist

Außerdem ist – ziemlich ungeplant – ein Rock in A-Form aus Waxprint entstanden und ein weiterer nach demselben Schnitt ist in Arbeit. Diesmal aus taubenblauem Loch-Chambray, den mir Frau Sonnenburg netterweise überlassen hat. Darunter lege ich wegen all der Löcher Baumwoll-Batist in dunkelblau.

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Die Strickjacke ist eigentlich ein Blazer ( Burda Style 5/2015). Ich mag das Schößchen und die schöne Schnittführung im Rücken

Fast fertig ist eine dunkelblaue Jersey-„Strick“-Jacke mit Schößchen, die zu allen Unterteilen (und Oberteilen) prima passt. Ich muss nur noch Knopflöcher machen. So lange nehme ich  für kühle Frühlings- und Sommertage den dunkelblauen Alabama-Chanin-Poncho.

 

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Die Eiffelturmbluse heißt Girly Touch und stammt aus Ottobre 5/2013. Die Bluse aus Herrenhaus-Liberty ist Modell 22 aus Fashion Style 2/2015. Die Löcherbluse und das Shirt habe ich nach dem Schnitt Indécise (Mlm Patrons) genäht (das Foto vom Shirt zeigt die Hinteransicht – vorne ist es ganz schlicht).
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Detail vom Herrenhaus: Wer hat schon Downton Abbey auf der Bluse?

Bei den Oberteilen hat in der letzten Woche der Sonnenburgsche Loch-Chambray dominiert. Die zugeschnittene Bluse (Indécise von Mlm Patrons, aber ohne Rückenpasse und Knopfleiste) wartet noch auf Seitennähte und vor allem auf passendes Schrägband, um die Kanten einzufassen. Aus einem Rest habe ich, um die Wartezeit zu überbrücken, kombiniert mit passendem Jersey aus dem Stofflager ein Shirt genäht (wieder Indécise, ohne Knopfleiste, mit vergrößterter Rückenpasse und, weil es kein Jersey-Schnitt ist, ohne Nahtzugabe zugeschnitten). Ich habe Indécise mit meinem bisherigen Shirt-Standard-Schnitt Renfrew (Sewaholic) verglichen und wegen der stärkeren Taillierung lieber den französischen Schnitt benutzt. Das Ergebnis gibt mir recht – das Shirt mag ich sehr.
Aus dem Liberty-Herrenhaus-Stoff habe ich eine schnelle Bluse genäht, die zwar relativ weit fällt, sich aber sehr angenehm trägt. Ich mag das Muster und die beiden Falten am Ausschnitt (Schnitt: Fashion Style 2/2015, Modell 22, in der Taille deutlich schmaler gemacht).

Die Eiffelturmbluse ist fertig und auch schon getragen – ich bin sehr glücklich mit meinem Werk, auch wenn es jetzt wohl erst mal Sommerpause hat.

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Fischgrat-Chambray und Simplicity 7712 ergeben dieses Kleid. Am Rocksaum fehlt noch das Schrägband. Die dunkelblauen Kanten geben dem Kleid Struktur

Außerdem ist aus blauem Fischgrat-Chambray ein Kleid nach Simplicity 7712 entstanden (weiter Rock, Prinzessnähte, Raglanärmel, hübsch abgerundete Armabschlüsse – wirklich nett!). Hier fehlt nur noch das dunkelblaue Schrägband am Rocksaum, das derzeit im Saarland einfach nicht zu bekommen ist (ich lebe in einem Kurzwaren-Entwicklungsland!). Ich muss wohl im Internet bestellen und die Fertigstellung des Kleides auf kommendes Wochenende verschieben.

Entgegen dem SpringStyle-Plan noch nicht verarbeitet habe ich den taupe-gepunkteten Jersey und die Liberty-Teetassen. Da schwanke ich immer noch zwischen Bluse und Kleid.

Zusammengefasst: Ich habe richtig viel genäht und dunkelblau ist, wie immer, ein Leitmotiv. Obwohl ich nicht sehr vehement versucht habe, meine Näh-Prinizpien umzusetzen, ist einiges an Entspanntem (Kleid, Culotte) und ein bisschen Besonderem (Herrenhaus-Bluse, Eiffelturm-Bluse, Waxprint-Rock, Lochstoff-Stücke, Jacke) entstanden. Insgesamt bin ich zufrieden mit meinem Output.

Nach Plan zu nähen hatte ich im Laufe des SpringStyle Alongs nicht immer Lust – sicher ein Grund, warum so viele ungeplante Dinge entstanden sind. Immer wieder finde ich irgendwo Stoffe oder Schnitte, die spontane Sofort-Näh-Bedürfnisse hervorrufen (wie der Waxprint oder der Frau Sonnenburg-Löcherstoff oder der interessante Jackenschnitt). Da hat ein vernünftiger Plan dann keine Chance. Der hat mir aber dabei geholfen, ein besseres Gleichgewicht zwischen den besonderen Dingen und schönen Basics herzustellen. Und ich habe mir vorgenommen, zwischen den genussvollen Spontan-Nähereien den Basics in Zukunft mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Was gar nicht so einfach ist.

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Spontankäufe: ein ganz zarter Kaffe Fassett-Stoff in Rottönen und ein anonymes wildes Muster auf Popeline. Vielleicht eine rote Bluse und ein buntes, ärmelloses Sommerkleid?

Gestern morgen war ich allerdings im (meiner Meinung nach) schönsten saarländischen Stoffladen zu Besuch (Ischilly in Wadern – 50 Kilometer Anfahrt, die es wert sind). Eigentlich nur, um passendes Schrägband bzw. Schrägbandstoff für die Löcherbluse zu besorgen. Ein heftiger Flash hat mir dort zwei bunte wildgemusterte Stücke eingebracht. So weich, so tolle Farben – die mussten mit. Aber vorher – nach Plan und ganz basic – gibts die marineblaue Culotte.

 

Culotte im Tragetest

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Culotte im Garten – sitzt, passt, ist bequem und luftig. Absolute Näh-Empfehlung!

Heute ist Wickelkleid-Tag beim MeMadeMittwoch; die Organisatorinnen warten mit einer beeindruckenden (leicht einschüchternden) Fülle toller Kleider auf.

Ich nutze dennoch lieber das warme Wetter, um meine neue Culotte auszuführen (und ich habe auch kein Wickelkleid).  Ich hatte, nachdem sie fertig war, etwas Angst vor der eigenen Courage – und fragte meine Familie immer wieder: Sieht das nicht komisch aus? Nicht irgendwie merkwürdig? Absonderlich? ‚Skurril? Wie ein blauer Müllsack? Geduldig haben Mann und Kinder mir meine Zweifel soweit ausgeredet, dass ich die Culotte gestern morgen zur Feuertaufe in die Schule angezogen habe (Prädikat: besonders mutig). Das Ergebnis beruhigt: kein Schüler ist kichernd zu Boden gesunken, niemand hat gefragt: „Was ist denn das, was Sie da anhaben?“

Und ich bin ziemlich begeistert. Ich habe die Culotte aus königsblauem Popeline genäht, was sie leicht und luftig macht – das Tragegefühl bei warmem Wetter ist unschlagbar. Die Passform ist toll – ich habe die Bundfalten aus dem Schnitt eliminiert (hier habe ich erklärt, wie es geht) und den Bund einer anderen Hose leicht verbreitert und angebaut. Jetzt sitzt die Culotte bequem und genau in der Taille.

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Was für ein Knopfloch, was für Verriegelungen – ich bin begeistert von meiner neuen Brother-Nähmaschine

Details, die glücklich machen

Besonders zufrieden bin ich mit dem Knopfloch – vorne abgerundet! – und den Verriegelungen an den Nahttaschen: Beides verdanke ich meiner neuen Nähmaschine. Eine wahre Freude für die Näherinnen-Seele.

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Schuh-Porträt. Sich selbst die Füße zu fotografieren ist gar nicht so einfach

Mit meinem neuen (gekauften) Ringelshirt fand ich meinen Hosenrock (und mich) gestern richtig schick. Erst recht, weil die Schuhe auch noch wunderbar zum Shirt passen. Heute führe ich die Culotte in den Nähkurs aus, damit meine Nählehrerin Martina sehen kann, was aus ihrem Schnitt-Veränderungs-Tipp geworden ist.

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Auch merkwürdige Posen lassen sich in der Culotte wunderbar ausführen

 

Culotte in Kürze:

Schnitt: Nr 126 aus Burdastyle 3/2015
Veränderungen: Bundfalten eliminiert, Bund von Burda 8087 angebaut
Stoff: 2 m kobaltblauer Popeline vom Roten Faden (die Qualität hat mir gut gefallen)
Schwierigkeiten: keine
Nochmal nähen? Vom Gefühl her ja (cool in schwarz, alltagstauglich in petrol) – aber ich weiß noch nicht, ob ich wirklich zwei oder drei so „exotische“ Teile brauche… Andererseits: wieso nicht?

Andererseits: Seit fünf Minuten brauche ich auch unbedingt ein Wickelkleid. Wieso seht ihr beim MeMadeMittwoch.

 

Style für das Teil und: die Suche nach einer Strickjacke

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Culotte in gelb und rot – beide Varianten mag ich gerne. Das Ringelshirt holt den Hosenrock aus der exzentrischen Ecke und schiebt sie etwas in Richtung Sommerfrische. Das gefällt mir.

„Being on the needle“ heißt heute das Thema des Spring Style Along, der bei Alex (MamaMachtSachen) zu Gast ist. Handarbeiten ist bei mir in der vergangenen Woche leider komplett ausgefallen. Viel zu tun im Job, keine Zeit fürs Nähzimmer. Aber ein Paar Styling-Gedanken um meine neue königsblaue Culotte habe ich mir immerhin gemacht. Anlass waren 25%-Tage bei Boden. Deren Kataloge finde ich häufig inspirierend. Die Sachen haben einen besonderen Chic, der mir gut gefällt. Weniger gut gefallen mir meist die Preise und dann denke ich: So ein Kleid kann ich auch selber machen. Für weniger als 150 Euro. Und es passt auch noch besser. Aber im Sale habe ich nun bei zwei T-Shirts zugeschlagen. Ringel mögen der einen oder anderen langweilig vorkommen, sind bei mir aber Dauer-Klassiker, die ich seit Teenie-Zeiten liebe. Mutig war ich vor allem bei dem gelbgestreiften Stück, denn ganz lange war ich der Überzeugung, dass Gelb keine Farbe für mich ist. Weil es aber zu dem Königsblau so gut passt (und ich ein paar coole gelbe Sandalen mein eigen nenne), habe ich mich getraut.

Was jetzt noch fehlt – dringend – sind passende Strickjacken. In meinem Schrank finden sich vorwiegend Exemplare der Gattung „Extra-groß zum drüberziehen“ (und hüft-kaschierend im Winter…). Nun wünsche ich mir, für die Culotte und meine Sommerkleider, ein Gegenmodell (oder besser mehrere). Kürzer – vielleicht nur bis zur Taille? – und schmal geschnitten, mit weiblichem Touch (Wiener Nähte???), eventuell nur mit kurzen Ärmeln. Nur ein Schnittmuster fehlt. Hat jemand vielleicht eine Idee? Ich wäre dankbar für gute Strickjacken-Tipps.

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Das Alabama-Shirt macht Fortschritte. Teilweise sind die schablonierten Elemente schon mit Glasperlen bestickt. Ein Ornament habe ich auch schon ausgeschnitten. Dann sieht man schon mal, wie’s am Ende aussehen soll.

Ein bisschen war ich auch in der vergangenen Woche „on the needle“. Abends während der Tagesschau stichele ich meditativ am Alabama-Chanin-Shirt. Als Perlen habe ich mich für silbrige Glasstifte entschieden: eine für jeden Stich (wie sie sich waschen weiß ich immer noch nicht). Ich bin ganz erstaunt, wie fix das Sticken geht – vielleicht schaffe ich ja die Fertigstellung bis nächste Woche? Bis dahin wünsche ich Euch fröhliches Nähen!

 

 

 

Oben ohne: Culotte ohne Bundfalten (2)

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Die Culotte ist fast fertig – noch mit Stecknadel statt Knopf

Befeuert von Lucys ausführlicher Culotte-Geschichte habe ich mich am verregneten Maiwochenende wieder meinem Exemplar gewidmet. Lucy hat denselben Schnitt genäht, an dem auch ich mich versuche: Schnitt 126 aus Burdastyle 3/2015. Und wie ich war sie nicht froh mit den Bundfalten und hat sie einfach umgebaut. Ich habe die Falten gleich ganz eliminiert und hier gezeigt, wie ich das mit meiner Nählehrerin Martina bewerkstelligt habe.

Hintere Mitte - fünf mal geheftet, aber irgendwann passt alles
Hintere Mitte – fünf mal geheftet, aber irgendwann passt alles

Weiter ging es ganz normal. Zuschneiden. Nähen. Taille noch ein ganz klein wenig enger machen. Bund dran – ich habe ja gelernt, dass man dabei die Hose einhalten soll, damit der Bund nachher gut sitzt, aber mit diesem Arbeitsschritt kämpfe ich doch jedesmal. Einhalten ohne Fältchen zu produzieren heißt: Nähen, teilweise auftrennen, nähen, trennen. Alles wieder ab. Nochmal dran… Egal, irgendwann war der Bund dran. Genug ist genug. Und bei jeder Anprobe musste ich an Lucys Frage denken: Clown oder Couture? Meine Familie votierte für Clown. Aber NATÜRLICH nur, weil ich dazu Wollsocken und ein Sackoberteil trug (oder?).

Allerdings: fertig genäht und mit weißem Shirt und Pumps basis-gestyled fand meine Umgebung das Teil immer noch zu 50% merkwürdig. Und ich bin mir sehr unsicher. Was ich mag: die Culotte ist sehr bequem und luftig – bei heißem Wetter sicher prima. Außerdem mag ich die Verriegelung an den Nahttaschen (was meine neue Nähmaschine alles kann…). Und die Vorgehensweise mit dem Bundfalten-Ex hat wunderbar geklappt. Was ich nicht mag: Da wo ich am Bund eingehalten habe, fällt der dünne Popelinestoff nicht wirklich glatt, trotz Bügelns. Das ist ein typisches Näherinnen-Problem, das wahrscheinlich nie einer bemerken wird. Vor allem, weil ich das Shirt eher drüber trage. Mal abwarten, ob ich die Culotte wirklich anziehen werde. Eins ist klar: die 40er Jahre Variante in Knielänge – hier schon mal gezeigt – finde ich weit weniger gewöhnungsbedürftig.

Sie ist bequem, ich mag das Blau - aber trotzdem... merkwürdig?
Sie ist bequem, ich mag das Blau – aber trotzdem… merkwürdig?

Die Culotte könnte ja neben dem Wickelkleid zum Lemming-Teil des Frühjahrs werden – interessante Varianten seht ihr etwa bei Elke (mega-mutig in pink), Ann (ganz klassisch, elegant und gar nicht clownesk) und Novita (sehr schön mädchenhaft und alltagstauglich gestyled). Auffällig, dass sich fast jede Näherin die Frage nach der Absonderlichkeit des Kleidungstücks stellt. Aber sie hat eben irgendwas, die Culotte…

Ann näht einen für mich neuen, sehr schönen Culotte-Schnitt: Hot patterns camera ready culottes. Der Schnitt hat, wenn ich das richtig erkenne, Kellerfalten, die recht weit zugenäht werden, damit die Hose oben schmal bleibt und unten am Hosenbein gibt es Aufschläge. Eine sehr reizvolle Variante. Allerdings: $14.95 für einen Download-Schnitt ist doch üppig. Ich warte erst mal ab, wie sich mein Lemming-Gefühl entwickelt…

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Die Passform ist ok – auch ohne Bundfalten

Auf französischen Blogs habe ich übrigens noch eine weitere Lemming-Culotte entdeckt, die es aber noch nicht zu uns geschafft hat. Es handelt sich um ein japanisches Schnittmuster: Pochée Nr. 10. Die französischen Näherinnen sind begeistert, zum Beispiel Génépi, Elodie und Domibou.  Ich finde das Modell aber etwas merkwürdig: heftig angekräuselte Taschen vorne können doch keine schöne Silhouette machen, oder? Und so ein Gummizug im Bund ist zwar gemütlich, aber…. Kurz: Ich bin skeptisch.

Oben ohne – Bundfalten aus einem Schnitt entfernen (1)

Ich mag keine Bundfalten. Überhaupt nicht. Und Schnitte, die Bundfalten enthalten, habe ich bisher immer als indiskutabel beiseitegeschoben. Nun hat mich, wie einige andere Näherinnen auch, das Culottefieber gepackt, und die meisten dieser neuen Hosenrockschnitte schaffen die großzügige Beinweite durch mehr oder weniger voluminöse Bundfalten.

Also: her mit der Culotte, weg mit den Falten. Meine Nählehrerin Martina hat mir gezeigt, was zu tun ist – vielen Dank, liebe Martina! Nun gebe ich weiter, was ich erfahren habe. Heute: Schnitt-Origami und: adé, Falte. Meine Culotte ist Schnitt 126 aus Burda Style 3/2015. Aber genauso funktioniert das Prinzip natürlich auch für andere Hosenröcke oder Bundfaltenhosen.

1. Schritt: Schnitt ganz normal abpausen, mit allen Falten, Zeichen etc.

IMG_06072. Schritt: Die Falten genau so falten, wie sie laut Schnittzeichen liegen sollen (von rechts nach links oder links nach rechts oder, wie in meinem Fall, aus beiden Richtungen übereinander).

glatt streichen3. Schritt: Falten schön ausstreichen und darauf achten, dass die untere Beinweite erhalten bleibt.

 

 

 

4. Schritt: Die Falte ist jetzt weg, aber der Schnitt hat im Hüftbereich auch Weite verloren. Deswegen hier anhand der eigenen Maße oder eines bewährten Hosenschnittes die Weite anpassen. Dazu einfach an der Außennaht am Vorder- und am Hinterbein entsprechend Weite zugeben.

doppelschnittIch habe jeweils 2 Zentimeter „angebaut“ und zur Taille hin zum Originalschnitt hin auslaufen lassen. Dass das Hosenbein dadurch unten etwas weiter wird, ist bei diesem Schnitt egal. Bei einer schmaleren Hose kann man die Weite unten entsprechend auslaufen lassen.

So ist derzeit der Zustand meines Hosenrocks. Heute ist das Paket mit dem passenden Stoff endlich angekommen und bald zeige ich, wie sich Madame la Culotte entwickelt.

Der Nähplan

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Die Dame mit dem blauen Haar gehört nicht zum Spring Style. Sie war einfach da. Die Bluse heißt Indecise (Schnitt: Mlm Patrons)

Kleiderschrank-Inventur, Inspirationen und Nähpläne stehen heute auf dem Plan beim Spring Style-Along von Alexandra (MamaMachtSachen) und Antonia (MarjaKatz). Das ist richtig schwierig, denn ich bin derzeit etwas überwältigt von all den vielen Möglichkeiten, die in meinen gerade erst aufgestellten Prinzipien „einfach zu kombinieren, entspannt, überraschend“ stecken. Was tun? Prinzipien abschaffen? Job kündigen und nur noch nähen? Nur noch schwarz tragen? Alles keine Lösung.

 

 

COLOURlovers.com-AkzentfarbenAlso reiße ich mich am Riemen und sammele den Kernbestand meines Kleiderschranks für Frühlingstemperaturen. Einfach zu kombinieren sind meine Unterteile, fast durchgängig dunkelblau. Das passt wunderbar ins geplante Farbschema mit den rot-türkis-blauen Akzentfarben.

Im Schrank hängen zwei Lieblingsjeans, eine dunkel, eine etwas heller – die gehen immer – und der Rock Anemone in blau gestreift, auf den ich viele Hoffnungen setze.

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Der Rock Anemone ist ok, die Culotte auch, aber zu warm. Und Marlene ist zu lang.

Und dann gibt es noch die zwei Problemfälle: Die schwarze Culotte, die ich sehr gerne mag, hat mir letzte Woche klargemacht, dass sie und ihr Wollstoff nur für allerkühlste Frühlingstage geeignet sind – also muss ich sie bald zu den Herbstsachen ins Abseits hängen. Leider nichts für den Frühlings-Style-Along. Die marineblaue Marlenehose habe ich selbst genäht und bin eigentlich auch sehr zufrieden. Sie ist schlicht, aber durch die Weite schon etwas speziell. Leider ist sie ziemlich (zu?) lang – das heißt: in ihrem jetzigen Zustand nur mit ganz hohen Absätzen tragbar und nicht alltagstauglich. Soll ich also die Hosenbeine kürzen? Sie haben einen Umschlag! Sind von Hand angenäht! Das wäre eine mühsame Arbeit, auf die ich gar keine Lust habe. Aber die die Tragefrequenz von Marlene würde sich sicher sehr erhöhen …

Mein derzeitiger Spring-Style-Unterteil-Nähplan sieht eine 3/4-lange Culotte nach einem Burda-Schnitt vor, dem ich im Nähkurs die Bundfalten austreiben möchte (ich hasse Bundfalten). Material: ein royalblauer Popeline, den ich beim Roten Faden bestellt habe. Das Paket ist noch nicht da – ich hoffe, der Plan geht auf. Alternativ habe ich noch dünnen mittelblauen Zickzack-Jeans auf Lager, den ich dunkelpetrol einfärben könnte.

Eiffelturmbluse - bald ist sie fertig
Eiffelturmbluse – bald ist sie fertig

Schwierig sieht’s bei den Oberteilen aus.  Neben langweiligen Langarmshirts (gekauft) wäre da meine kürzlich genähte Indecise-Bluse in Rot-Türkis, die ihr oben neben der blauhaarigen Nana seht (hier mehr darüber). Bald ist auch die Eiffelturm-Hemdbluse fertig, von der ich letzte Woche berichtet habe. Ich hoffe auf kühle Maitage, um sie ausführen zu können. Mit kurzen Ärmeln sind ebenfalls ein paar uni Kaufshirts im Schrank, wunderbar, wenn der Morgen stressig ist und ich nicht über Kleider nachdenken möchte.

Schnitt: Alma von Sewaholic
Schnitt: Alma von Sewaholic

Außerdem wartet auf schönes Wetter diese Bluse (Alma von Sewaholic und Stoff von Ikea), eigentlich nur ein Probestück, aber ich trage sie gerne.

Leider werde ich mit den selbstgemachten Kleidungsstücken immer anspruchsvoller – einiges, was ich letztes Jahr noch gerne getragen habe, möchte ich nun am liebsten in die Patchwork-Kiste werfen. Die zweite Alma-Bluse zum Beispiel. Sie gefällt mir zwar wirklich gut, aber der Punktestoff ist so steif, dass die Bluse nicht schön fällt. Ich trage sie bisher trotzdem, aber wohl nicht mehr lange…

Zwei Problemfälle: das Knotenshirt ist zu groß, die Bluse aus zu festem Stoff. Schade.
Zwei Problemfälle: das Knotenshirt ist zu groß, die Bluse aus zu festem Stoff. Schade.

Das Knotenshirt (aus einer älteren MeineNähmode) ist wohl einfach eine Nummer zu groß geraten. Was meint ihr? So viel Stoff rund um die Brust kann doch nicht richtig sein. Da passe ich doppelt rein. Vielleicht versuche ich, das Shirt im Trockner zu schrumpfen. Denn nur mit Seiten abnähen wäre es wohl nicht getan.

Also: Oberteile müssen her. Und neuer Stoff wird nicht gekauft. Denn ich habe heftig zugeschlagen beim Berlin-Urlaub in den Osterferien (der Vormittag am Maybach-Ufer war schuld).

Das ist also der aktualisierte Spring-Style-Oberteil-Plan:
eine Bluse mit kurzen Ärmeln und Tropfenausschnit aus dem Teetassen-Stoff (Alma oder Indecise),
ein letzter Versuch mit dem Nähmode-Knotenshirt aus türkisfarbenem Jersey (aus dem Lager),
noch ein Shirt aus dem neutral-gepunkteten Jersey (Stoff vom Maybach-Ufer und als Schnitt vielleicht Frau Liese, ich mag diese Pseudo-Wickel-Form).

Zwei relativ schlichte Jerseys und die Liberty-Teetassen gehören zu meinem Nähplan
Zwei relativ schlichte Jerseys und die Liberty-Teetassen gehören zu meinem Nähplan

Wahrscheinlich sind diese Nähpläne schon viel größer als mein Frühlings-Zeitbuget, aber wenn ich dazu komme, möchte ich doch zu gerne noch den Herrenhaus-Liberty verarbeiten, und, und, und. Und dann geht es schon wieder los mit der näherischen Überwältigung. Ob die anderen Spring-Style-Damen sich da besser im Zaum halten können als ich, seht ihr heute bei Marja Katz. Ich muss jetzt dringend nähen gehen, damit ich euch auch nächste Woche etwas zu berichten habe!