Spring Style Along – Bilanz

Der letzte Akt des SSA: ein schnelles Oberteil im schrägen Fadenlauf – passt prima zum petrolfarbenen Burda-Rock.

Während draußen die Sommersonne brennt, versuche ich mich an einer Bilanz des Spring Style Along, den Alex von Handmade Glamour netterweise wieder organisiert hat.

Erstens: Zeitstress.

In diesem Jahr bin ich mit dem Terminplan nicht gut klargekommen. Zu viel Arbeit im analogen Leben. Den Accessoires-Termin habe ich geschwänzt. Und auch die Bilanz kommt auf den letzten Drücker. Das war nicht absehbar, als wir zum SSA gestartet sind. Trotzdem finde ich es ein bisschen schade…

Zweitens: Produkte.
Alabama-Jacke mit Vintage Shirt Dress. Ein feierliches Outfit, getragen bei einem schönen Fest

Jacken: Ich habe wie geplant ein Alabama-Chanin-Jäckchen genäht und ausführlich mit Perlen verziert. Ausgeführt habe ich es auch schon und war stolz wie Bolle über das Teil. Die Jacke ist nichts für jeden Tag – aber sie ist schon was Besonderes. Und ich freu mich so sehr dran, dass ich schon die nächsten AC-Teile für die Sommerferien plane. Eine weitere Jacke oder einen Blazer habe ich bisher aber noch nicht genäht.

Hosen: Ich habe Claude von Republique du Chiffon genäht, ganz problemlos und liebevoll. Aber die Hose und ich, wir passen dennoch nicht zusammen. Die Karottenform steht mir einfach nicht und auf aufwändige Änderungsschneiderei habe ich derzeit keine Lust. Die Hose hängt im Schrank und wartet auf Inspiration.

Erfolgreicher waren meine Schritte in die Jeanswelt. Die Morgan Boyfriend Jeans habe ich  gleich zweimal genäht. Einmal aus weiß-blau gestreiftem Denim ohne Stretch und einmal aus einem Rest Stretch-Jeans (deutlich bequemer aber mit suspekten Falten um den Reißverschluss). Der Schnitt, die Anleitung und der zugehörige Jeans-Sew-Along begeistern mich schwer. Da werden noch Hosen folgen irgendwann. Ich kaufe jetzt keine mehr, ich schwör’s.

Morgan Boyfriend Jeans Nummer 1 – eine tolle Näh-Erfahrung

Kleider: Das hübsche Kleid (Butterick 6318 )habe ich nicht genäht, dafür in einem Nähanfall an einem Wochenende einenHollyburn aus dem gepunkteten Stoff (hätte sowieso nicht für das Kleid gereicht). Aber das Kleid behalte ich im Blick.

Oberteile: Auch da habe ich nicht genäht, was ich geplant hatte. Ich hatte auf Alma-Blusen irgendwie keine Lust. Am Wochenende habe ich aus einem der crepe-artigen Viskosen aus meinem Lager eine Art T-Shirt gemacht. Der Schnitt war für Jersey, aber mit der weichen Viskose im schrägen Fadenlauf hat es auch gut geklappt. Ein schlichtes, nettes, sommerliches Oberteil, das ich heute schon ausgeführt habe. Was aus den Alma-Projekten wird, muss ich mal sehen.

Drittens: Pläne.

Kurzfristig möchte ich möglichst noch ein oder zwei Jäckchen aus Romanit nähen, zum Überwerfen wenn es morgens frisch ist. Vielleicht am langen Wochenende.

Und langfristig hat mich zwischenzeitlich das Chanel-Fieber gepackt und ich habe das Großprojekt eines sehr chaneligen Chanel-Jäckchens gestartet (mit Hilfe von tollen Büchern von Claire Schaeffer – einem über Jacken und einem allgemeinen –  und einem ebenso tollen Craftsy-Kurs). Dazu demnächst mal mehr…

Viertens: Bilanz?

Ich bin froh, dass ich beim SSA mitgemacht habe. Ein bisschen mehr Planung im Nähen gefällt mir immer gut. Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass ich – besonders, wenn ich beruflich sehr eingespannt bin – auch die spontanen Nähereien brauche. Beides zusammen wie in diesem Frühjahr ist also eigentlich ok.

Auf jeden Fall: Ein großes Danke an Alexandra für Organisation, Inspiration, Rückmeldungen! Merci beaucoup!

 

 

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